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Hautkrebs: Warnzeichen und wie Sie Ihre Haut untersuchen können
Haut & Erscheinungsbild6 Min. LesezeitMedizinisch geprüft

Hautkrebs: Warnzeichen und wie Sie Ihre Haut untersuchen können

Verfasst von: Mohanad Yehia · General Practitioner

Zulassungsnummer: 285392

12. August 2026

Hautkrebs ist bei frühzeitiger Erkennung sehr gut behandelbar, und durch eine einfache monatliche Selbstuntersuchung mithilfe einer bewährten visuellen Checkliste lassen sich Veränderungen erkennen, die einem Arzt gezeigt werden sollten, lange bevor sie gefährlich werden.

Hautkrebs ist insgesamt die am häufigsten diagnostizierte Krebsart und zugleich eine derjenigen, bei denen eine Früherkennung visuell am einfachsten ist, da das betroffene Gewebe direkt sichtbar ist, ohne dass bildgebende Verfahren oder invasive Eingriffe erforderlich sind – was eine systematische Selbstuntersuchung zu einer der wertvollsten und kostengünstigsten Vorsorgepraktiken macht, die es für jede Erkrankung gibt.

Die drei Haupttypen und warum die Unterscheidung wichtig ist

Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Form, wächst in der Regel langsam und breitet sich selten über die Haut hinaus aus, kann jedoch erhebliche lokale Gewebeschäden verursachen, wenn es lange Zeit unbehandelt bleibt. Es zeigt sich oft als perlartige oder wachsartige Beule, als flache, hautfarbene oder braune, narbenähnliche Läsion oder als nicht heilende Wunde. Das Plattenepithelkarzinom ist die zweithäufigste Form, wächst etwas schneller und birgt ein höheres (wenn auch immer noch relativ geringes) Risiko der Ausbreitung, wenn es unbehandelt bleibt; es zeigt sich oft als fester roter Knoten oder als flache Läsion mit schuppiger, verkrusteter Oberfläche. Das Melanom ist zwar seltener als die beiden anderen Arten, jedoch aufgrund seiner höheren Neigung zur Ausbreitung auf andere Organe deutlich gefährlicher. Genau aus diesem Grund wird den melanom-spezifischen Warnzeichen in den Vorsorge-Leitlinien besondere Aufmerksamkeit geschenkt, und genau deshalb hat die Früherkennung speziell bei dieser Art einen überproportional großen Einfluss auf die Überlebenschancen.

Die ABCDE-Regel zur Untersuchung von Muttermalen

Dermatologen vermitteln üblicherweise das ABCDE-Schema zur Beurteilung eines Muttermals oder einer pigmentierten Stelle auf Warnzeichen für ein Melanom: Asymmetrie (eine Hälfte entspricht nicht der anderen), unregelmäßiger Rand (Ränder, die gezackt, unscharf oder schlecht definiert statt glatt sind), Farbvariation (mehrere Farben oder Schattierungen innerhalb derselben Läsion statt einer einheitlichen Farbe), Durchmesser (in der Regel größer als 6 mm, etwa so groß wie ein Radiergummi, obwohl Melanome gelegentlich auch kleiner sein können) und Entwicklung (jede Veränderung in Größe, Form, Farbe oder Symptomen wie Juckreiz oder Blutungen im Laufe der Zeit). Die Entwicklung wird zunehmend als eines der wichtigsten Einzelkriterien hervorgehoben, da ein Muttermal, das sich tatsächlich verändert, ein zuverlässigeres Warnzeichen ist als jedes statische Merkmal für sich genommen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte zusätzlich zur Selbstuntersuchung eine professionelle Hautuntersuchung durchgeführt werden?

Dies hängt von den individuellen Risikofaktoren ab – Personen mit Hautkrebs in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte, einer großen Anzahl von Muttermalen oder einer erheblichen Sonnenexposition in der Vergangenheit wird oft empfohlen, sich jährlich einer professionellen Hautuntersuchung durch einen Dermatologen zu unterziehen, während Personen mit durchschnittlichem Risiko die Abstände zwischen diesen Untersuchungen unter Berücksichtigung der spezifischen Empfehlung ihres Arztes angemessen verlängern können.

Kann Hautkrebs an Stellen entstehen, die noch nie der Sonne ausgesetzt waren?
Ist jedes sich verändernde Muttermal ein Anzeichen für Hautkrebs?
Wie gut ist Hautkrebs behandelbar, wenn er frühzeitig erkannt wird?
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Medizinisch geprüft

Mohanad Yehia

General Practitioner · Zulassungsnummer: 285392

Dieser Artikel wurde vor der Veröffentlichung auf medizinische Richtigkeit geprüft. Unsere Prüfer sind zugelassene medizinische Fachkräfte und werden namentlich genannt.

Veröffentlicht am 12. August 2026

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